|
|
|
|
Vermischtes
Interview mit Laura Schütt:
»Alle Eltern sollten einen Gemüsegarten haben.«
Kehl-Leutesheim
(pr). Laura Schütt aus Leutesheim besuchte am vorletzten
Wochenende den »Kindergipfel« für Umwelt und Gesundheit in
Berlin. Die 13-jährige Schülerin des Progymnasiums
Rheinbischofsheim war zusammen mit 25 Kindern aus ganz
Deutschland eingeladen, vier davon kamen aus Baden. Nach ihrer
Rückkehr unterhielten wir uns mit Laura Schütt über ihre
Eindrücke von dem Meeting in der Bundeshauptstadt.
Na Laura, wie war´s, hat es Dir gefallen?
Laura: Es war schön. Ich habe viel
erlebt und Neues dazugelernt.
Was habt Ihr gemacht?
Laura: Ich war im Workshop
»Ernährung«, die vier Jungs hatten das Thema »Handy«. Wir haben
Speisepläne zusammengestellt und auch Snacks selber zubereitet.
Die haben wir schön garniert. Das Auge ißt nämlich mit.
Wie sieht Dein optimaler Speiseplan jetzt aus?
Laura: Fünf Mal essen am Tag, bei
jeder Mahlzeit Obst und Gemüse, Fleisch in Maßen.
Ihr habt Staatssekretärin Marion Casper-Merk getroffen...
Laura: Wir haben sie gefragt, wie
sie sich ernährt. Sie verzichtet weitgehend auf Fastfood und
trinkt keine Cola. Manchmal pfeift sie aber auch auf die
Gesundheit und ißt einfach was ihr schmeckt.
Was hast Du mit nach Hause genommen?
Laura: Wir haben verschiedene
Forderungen erarbeitet. Eltern sollten zum Beispiel einen
Gemüsegarten haben. Im Unterricht sollte man trinken dürfen, das
fördert nämlich das Denkvermögen. Das Speiseangebot in den
Pausen sollte gesünder sein. Nicht zuletzt sollte die
Lebensmittelindustrie gesünderes Essen herstellten und aufhören
mit irreführender Werbung. Mit nach Hause genommen habe ich aber
auch ein Kochbuch, eine Taschenlampe die leuchtet wenn man sie
schüttelt und ein paar schöne T-Shirts.

|
zurück |
drucken

Aktives
Dorf Leutesheim, Dezember 2003
|
|
|
|