.



 

 
 
  Sie sind hier:   » Startseite » Archiv » 2003 »
 


Vermischtes

Interview mit Laura Schütt:
»Alle Eltern sollten einen Gemüsegarten haben.«

Kehl-Leutesheim (pr). Laura Schütt aus Leutesheim besuchte am vorletzten Wochenende den »Kindergipfel« für Umwelt und Gesundheit in Berlin. Die 13-jährige Schülerin des Progymnasiums Rheinbischofsheim war zusammen mit 25 Kindern aus ganz Deutschland eingeladen, vier davon kamen aus Baden. Nach ihrer Rückkehr unterhielten wir uns mit Laura Schütt über ihre Eindrücke von dem Meeting in der Bundeshauptstadt.

Na Laura, wie war´s, hat es Dir gefallen?
Laura: Es war schön. Ich habe viel erlebt und Neues dazugelernt.

Was habt Ihr gemacht?
Laura: Ich war im Workshop »Ernährung«, die vier Jungs hatten das Thema »Handy«. Wir haben Speisepläne zusammengestellt und auch Snacks selber zubereitet. Die haben wir schön garniert. Das Auge ißt nämlich mit.

Wie sieht Dein optimaler Speiseplan jetzt aus?
Laura: Fünf Mal essen am Tag, bei jeder Mahlzeit Obst und Gemüse, Fleisch in Maßen.

Ihr habt Staatssekretärin Marion Casper-Merk getroffen...
Laura: Wir haben sie gefragt, wie sie sich ernährt. Sie verzichtet weitgehend auf Fastfood und trinkt keine Cola. Manchmal pfeift sie aber auch auf die Gesundheit und ißt einfach was ihr schmeckt.

Was hast Du mit nach Hause genommen?
Laura: Wir haben verschiedene Forderungen erarbeitet. Eltern sollten zum Beispiel einen Gemüsegarten haben. Im Unterricht sollte man trinken dürfen, das fördert nämlich das Denkvermögen. Das Speiseangebot in den Pausen sollte gesünder sein. Nicht zuletzt sollte die Lebensmittelindustrie gesünderes Essen herstellten und aufhören mit irreführender Werbung. Mit nach Hause genommen habe ich aber auch ein Kochbuch, eine Taschenlampe die leuchtet wenn man sie schüttelt und ein paar schöne T-Shirts.




zurück | drucken
 


Aktives Dorf Leutesheim, Dezember 2003