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Sportverein Leutesheim
Winterfest des Sportverein
Leutesheim
Kehl-Leutesheim
(pr). Die sieben Zwerge und Opa "Billy Boy" sorgten am
Samstagabend für ausgelassene Stimmung in der Leutesheimer
Wintersportfesthalle.
Peppig und fetzig getanzte Märchen ließen die Herzen in der
vollbesetzten Mehrzweckhalle höher schlagen. "Ich hab gar nicht
gewusst, dass unsere Fußballer solche Bewegungen überhaupt
machen können", schmunzelte SVL-Boss Jürgen Hummel, der amüsant
und gekonnt durch den unterhaltsamen Abend führte. Viel Lob gab
es dabei für die beiden Heidt-Töchter Birgit und Nicole. Sie
hatten mit 60 Kinder und Jugendlichen eine tolles Tanzprogramm
zusammengestellt. Ausschnitte aus sieben Märchen wurden modern
und einfallsreich wiedergegeben. So verwandelte sich das
Aschenputtel -getanzt von Jessica Neff- in eine
Märchenprinzessin mit rotem Kleid. Die kleinen Nesthäkchen vom
Sportverein zeigten sich auch im Schlafanzug richtig
ausgeschlafen. Unter "Lauras Stern" tanzten sie unbeschwert und
ernteten großen Beifall. Aufwendige Masken und gekonnte
Balanceakte auf Rollen gab es beim Gestiefelten Kater zu
bewundern. Hier hatte man sich ein bisschen bei "Cats"
umgeschaut. Orientalisch wurde es dann bei einer Aufführung vom
Jugendtreff. Die Mädchen um Sabrina Hummel und Bettina Keck
bezirzten bei "1001 Nacht" hüftkreisend ihre Haremswächter.
Knusper, knusper Mäuschen - wer knuspert an meinem Häuschen,
fragte dann die böse Hexe. Es waren Hänsel (Jannik Schütt) und
Gretel (Yamina Lesniak). Die tolle Akrobatik in diesem Stück
würde mit viel Applaus belohnt. Dann der tänzerische Höhepunkt:
Die beiden Heidt-Töchter traten vor den Vorhang. Zusammen mit
ihrem Team mimten sie die grauen Herren von "Momo" - eine sehr
anspruchsvolle und ausdruckstarke Aufführung. Aus dem Bergwerk
empor ans Licht kamen die Sieben Zwerge. Der Auftritt von
Spielern der Ersten Fußballmannschaft war vielleicht auch
beispielhaft für deren jüngsten Aufwärtstrend auf dem Rasen.
Jung, frech und voller Elan präsentierte sich SVL-Kapitän Chris
Zerr mit seiner Truppe, die begleitet wurde von Meike Karch und
Jessika Neff.
Wie man sich im Großvater doch so täuschen kann: So der Tenor im
Theaterstück "0190 - hier spricht der Opa". Vor Tochter Rösel
(Martina Reiß, rechts), dem Schwiegersohn (Alex Geiger) und der
Tochter (Bettina Karch) spielte Opa Willi -glänzend gespielt von
Jochen Keck (links) - den senilen und leidenden Greis. Doch dem
war längst nicht so. Das hörte man spätestens, wenn der Opa zum
Telefonhörer griff und eine 0190er Nummer wählte. Dann wurde aus
ihm plötzlich Willi-Boy. Am anderen Ende meldete sich die flotte
Lotte (Petra Hummel), ebenfalls schon kräftig getagt. Später im
Seniorenheim saßen sich die beiden dann persönlich gegenüber. Es
stellte sich heraus: Sie waren alte Bekannte und sie wurden
genauso ein Paar wie Pfleger Michael (Steffen Blum) und Tochter
Moni. In weiteren Rollen waren Dominique Raverdy als falscher
Graf und Martin Gasi als verarmte Gräfin zu sehen. Szenenapplaus
erhielt Isa Gasi für die wortlose Darstellung eines alten Herrn.

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