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Sportverein Leutesheim
Weihnachtszirkus und »schmerzhafte
Erfahrungen«
beim diesjährigen Wintersportfest des SVL
Kehl-Leutesheim
(pr).
Eine schmerzhafte
Erfahrung machte der Sportverein Leutesheim am Samstagabend nur
beim gleichnamigen Theaterstück.
Ansonsten war beim gut besuchten Winterfest in der weihnachtlich
dekorierten Mehrzweckhalle alles im tannengrünen Bereich. Neben
einem sehr amüsanten Einakter gab es noch tolle Tanzaufführungen
von und mit den beiden Heidt-Töchtern. Gute Unterhaltung bei
einem hausgemachten Programm versprach Vereinsboss Jürgen
Hummel. Und die Akteure auf der Bühne hatten am Samstagabend
wirklich einiges zu bieten.
So tauchten die Besucher bei den folgenden Tanzauftritten ein in
die Welt des »Litzmer« Weihnachtszirkus. Kleine Pferdchen ritten
durch die Manege. Im Galopp wurde so manches Kunststückchen
vorgeführt. »Akrakadabra« hieß es dann beim nächsten Auftritt:
Junge Zauberinnen führten ein in die Welt der Illusion – was
ziemlich aufregend war. Und so gab es eine kurze Pause, in der
junge Damen mit ihren Bauchläden erst einmal für Erfrischung
sorgten.
Danach ging es aber wieder rund. Die Leutesheimer Fußballer- und
Turnerjugend zeigte Schwindel erregende Akrobatik an der Leiter.
Unterstützt wurden sie dabei von ihren Trainern Timo Gartner und
Oliver Schäfer, die alles gut im Griff hatten. Immer schön im
Gleichgewicht bleiben, hieß es beim anschließenden Auftritt, bei
dem junge Damen Kunststückchen auf dem Einrad zeigten. Was man
mit Klappstühlen alles machen kann, war Thema in der
anschließenden, sehr gelungenen Tanzaufführung. Der Sportverein
Leutesheim hat eben so manches Lichtlein in seinen Reihen,
freute man sich bei den gut unterhaltenen Gästen in der Halle.
Was dann beim nächsten Auftritt, dem Lichtertanz, auch sichtbar
wurde.
Manege frei für die Direktion: Im letzten Tanzauftritt zeigten
die Leiterinnen der Sportverein-Turnabteilung, Nicole
Maier-Heidt und ihre Schwester Birgit Heidt, einen
eindrucksvollen Tanz mit Tüchern, bei dem es allerdings wirklich
nichts zu verhüllen gab. Was man beim anschließenden
Theaterstück nicht behaupten konnte. Jochen Keck machte in der
Hauptrolle als Guido »Eine schmerzhafte Erfahrung«, so der Titel
des Einakters. Zum zehnten Hochzeitstag wollte er seine Liebe zu
Ehefrau Rita (Christine Lesniak) mit einer Tätowierung zum
Ausdruck bringen. Doch vor der Gravur bei Steffen Blum trank
sich Guido zu viel Mut an. So wurde »Zita« statt »Rita« in die
Haut eingeritzt, was für jede Menge Turbulenzen auf der Bühne
sorgte. Rita fühlte sich natürlich betrogen und Tante Hilda
(Martina Reiß) hatte Guido in dieser Hinsicht ja schon immer in
Verdacht. Luigi (Tobias Zimmer) und dessen Ehefrau (Melanie
Preiß) halfen schließlich alle falschen Verdächtigungen aus dem
Weg zu räumen.

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