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Sportverein Leutesheim
Auf dem Wintersportfest des SVL:
Auenheimer Guru mit stinkenden
Socken gefoltert
Kehl-Leutesheim (pr). "Hubertus und der Wundermann" sowie
"Bilder einer Ausstellung" kamen am Samstagabend beim
Leutesheimer Wintersportfest prima an. Die Gäste in der
vollbesetzten Mehrzweckhalle waren von dem Theaterstück und den
Tanzaufführungen restlos begeistert.
"Ein Beweis dafür, dass wir mit unserem hausgemachten Programm
goldrichtig liegen", meinte Jürgen Hummel nach der gelungenen
Show. Viel Lob gab es für die beiden Heidt-Töchter Nicole und
Birgit, die mit dem Sportverein-Nachwuchs tolle Tänze
einstudiert hatten.
Der neue SVL-Chef Jürgen Hummel führt gekonnt durchs Programm
und geleitete die Gäste zu Beginn in den "Louvre" des
Sportvereins. "Bilder einer Ausstellung" wurden präsentiert.
Sieben Gemälde mit verschiedenen Motiven wurden nacheinander
angestrahlt und zum Bildmotiv gab es dann einen Tanz. Vielfältig
und voller Ideen waren die Aufführungen, die mit den ganz
Kleinen vom Sportverein begannen und schließlich mit einem
grandioses Filiale endeten. Waldgeister, zuerst bedrohlich dann
freundlich, tanzten über die Bühne. Es gab einen Ausflug in den
Dschungel und auch die Jungs vom SVL, die sich Verstärkung aus
Auenheim geholt hatten, ließen sich nicht lumpen: Sie legten
ganz im Zeichen einer amerikanischen Revueshow mit "Swing" einen
gut einstudierten Tanz aufs Parkett. Bettina Keck und Sabrina
Hummel predigten mit ihrer Gruppe den bekannten Madonna-Hit
"Like a Prayer", ein optisches Schmankerl.
In die gute Stube der Sportverein-Theatergruppe ging es im
Anschluss. Jochen Keck, in einer Paraderolle des hemdsärmligen
Hausherrn, mimte den Hubertus. Er brachte es fertig mit Martina
Reiß zehn Minuten lang amüsant und kurzweilig über das Karma
stinkender Socken zu diskutierten. Die sollten sich später noch
als sehr hilfreich erweisen. Denn unter die Nase des Gurus
Dominique Raverdy gehalten, gab der schließlich zu, kein echter
Geistheiler zu sein. Er war nicht einmal Italiener, obwohl der
frühere SVL-Torwart Raverdy den südländischen Akzent perfekt
drauf hatte - sondern lediglich ein Betrüger aus Auenheim. Und
dem gingen die Leutesheimer Frauen Erna (Martina Reiß), die
lispelnde Rosa (Christine Lesniak) und sogar die dominante Marie
(Martina Gasi) gewaltig auf den Leim. Zum Leidwesen der
Ehemänner. Nichts war daheim mehr erlaubt. Statt Biertrinken,
Rauchen und Zeitunglesen auf dem Klo - nur noch geistige
Umarmungen und "Ommmm". Als die Frauen auch noch Nasenkontakt
zum Guru suchten und der Maestro 50 Euro Gage kassierte, platzte
Jochen Keck, dem sprachgewandten Konrad (Markus Lesniak) und dem
einfältigen Ernst (Alex Geiger) schließlich der Kragen. Sie
wurden handgreiflich und folterten aus dem Guru das Geständnis
heraus. Das Happyend nahm seinen Lauf, als Raverdy auf Druck der
Männer bei den Frauen neue Seiten aufzog: Rauchen und
Biertrinken war fortan wieder erlaubt.

Eine bunte Show
präsentierten die SVL-Boys.

Dominique Raverdy
(sitzend) hatte während dieser Szene des Theaterstückes nichts
mehr zu lachen: Markus Lesniak, Alex Geiger und Jochen Keck
(stehend von links) pressen aus dem Guru ein unerwartetes
Geständnis heraus: Der vermeintliche Geistheiler ist ein
Betrüger aus Auenheim.
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