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Sportverein Leutesheim
Festbankett beim Leutesheimer
Sportfest
Kehl-Leutesheim
(pr). Im Jahr des 80. Geburtstages will der SV Leutesheim die
Weichen für eine positive Entwicklung im sportlichen Bereich
stellen.
»Wir blicken auf ein turbulentes Jahr zurück«, sagte Herbert
Keck bei der Generalversammlung des Sportverein Leutesheim am
Freitagabend im »Löwen«. Der Vorsitzende hatte dabei den
Trainerrücktritt im September und die verpatzte sportliche
Vorrunde im Blick und sparte dabei auch nicht mit Kritik.
Ortsvorsteher und Wahlleiter Ernst Kleinmann zeigte sich angetan
von dieser Eigenschaft selbstkritisch miteinander umzugehen:
»Der SVL ist in der Lage seine Probleme selbst zu lösen und kann
sich zudem sehr gut verkaufen«, lobte das Ortsoberhaupt.
»Trotz Rückschlag im sportlichen Bereich war es für uns ein
erfolgreiches Jahr. Wir haben guten Zuspruch bei den Festen, der
Verein lebt«, hob der SVL-Chef hervor. Dies mache Mut für die
Zukunft und veranlasse ihn, weiter zu machen.
Jugendleiter Georg Karch (rechts) wurde verabschiedet
Vereinsboß Herbert Keck dankte ihm für die ausgezeichnete
Arbeit.
Jugendleiter Georg Karch hört nach zwölfjähriger Tätigkeit auf.
»Er war die Triebfeder im Jugendbereich«, lobte der Vereinsboß,
»Georg Karch hat für einen enormen Aufschwung bei der
Nachwuchsarbeit gesorgt. Wir haben seit langem wieder eine
eigene A-Jugend.« In der nächsten Versammlung der
Jugendabteilung soll Jürgen Hummel als Nachfolger Karchs
bestimmt werden. Er wird es dann mit den Problemen von knapp 150
Jugendlichen zu tun haben. »Sie kommen ins Training und haben in
einer Hand Pokémon-Karten und in der anderen das Handy«,
schmunzelte Horst Reiss. Der stellvertretende Jugendleiter
wünschte sich mehr Zuschauerinteresse: »Keine Mannschaft spielt
gerne ohne Publikum.« Außerdem braucht der SVL im Jugendbereich
dringend Helfer. Ein Betreuer für die A-Jugend und Unterstützung
im Gaststättenbetrieb werden gesucht.
Vorstandschaft für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt
Herbert Keck wurde zusammen mit der restlichen Vorstandschaft
für weitere zwei Jahre von den Mitgliedern im Amt bestätigt.
Schon während der Saison hatte Spielausschussvorsitzender Rainer
Hauß das Handtuch geschmissen. Ihn holte die Versammlung wieder
in die Vorstandschaft zurück - und zwar auf einen
Beisitzerposten. Der Job des Spielleiters bleibt vakant. Als
Manager oder Coach wird Dieter Kimmer Bindeglied zwischen
Mannschaft und Trainer, ohne dass er einen Vorstandsposten
begleitet, informierte Herbert Keck.
Roland Ziegler neuer Trainer beim SVL
Im sportlichen Bereich stellt man bereits jetzt die Weichen für
die Zukunft: »Mit Roland Ziegler haben wir für die nächste
Saison einen erfahrenen Trainer verpflichtet. Ziel ist ein
ruhiger und besonnener Aufbau mit einem verjüngtem Team.
Mittelfristig kann die Liga-B nicht unsere Heimat sein«, sagte
der SVL-Boß. In der Rückrunde werde die Mannschaft von
Interimstrainer Werner Baas gecoacht. »Die Trainingsbeteiligung
ist sehr gut, das stimmt hoffnungsvoll«, meinte Keck und
bedankte sich bei Lothar Stalinski, dem Vorgänger von Werner
Baas.
Von gutbesuchten Festen in den letzten zwölf Monaten berichtete
Torsten Keck beim Veranstaltungsrückblick. »Wir können ganz
zufrieden sein«, meinte der Geschäftsführer. Die Mitgliederzahl,
aktuell 517, sei konstant.
Herbert Keck kam nochmal auf das Winterfest Ende Januar zu
sprechen. »Wir haben ein hausgestricktes dreistündiges Programm
geboten - das muss uns erst einmal jemand nachmachen«, lobte der
Vereinsboß, »man hat gesehen, dass bei uns alle mit dem Herz
dabei sind.« Für das Sommerfest vom 14. bis 18 Juni hat man beim
SVL große Dinge geplant: Stadtpokal, Rockkonzert und »Schliffdi«
stehen auf dem Programm.
Konstant blieb das SVL-Ergebnis aus monetärer Sicht. »Der
Schuldenabbau aus der Sporthauserweiterung geht planmäßig
voran«, berichtete Finanzchef Joachim Hummel. Der Umsatz in der
Sporthausgaststätte ist allerdings weiterhin rückläufig. Martin
Hummel begründete das Minus mit weniger Heimspielen, »zwölf
gegenüber 15 in den Vorjahren«, rechnete der Sporthausmanager
vor. Martin Hummel bedankte sich bei allen Helfern hinter der
Theke.
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