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DRK Ortsverein Leutesheim

Beim DRK-Seniorennachmittag wurden Dieben das Leben schwer gemacht

Kehl-Leutesheim (mka). Wie einfach es ist, Geldbörse und Co. zu klauen, zeigte Polizeihauptkommissar Hubert Bretschneider mit seiner Kollegin Polizeihauptmeisterin Nicole Clausen beim DRK-Seniorennachmittag in Leutesheim. Die beiden Polizisten vom Präventions-Pool der Bundespolizei Offenburg klärten die Leutesheimer auf, sein Hab und Gut vor Langfingern zu schützen.

Vor allem in Fußgängerzonen, Weihnachtsmärkten, Kaufhäusern, bei großen Menschenansammlungen, schlagen sie zu. Das Opfer bekommt einen Rempler von vorne, gleichzeitig entwendet ein Komplize blitzschnell von hinten den Geldbeutel aus der Hosentasche mit zwei Fingern. Das Opfer bemerkt es nicht. »Solch ein Diebstahl geschieht innerhalb drei Sekunden«, gibt Bretschneider zu bedenken.

Ein weiterer Trick ist die »Stadtkarten-Masche«. Eine ahnungslose Passantin wird von dem Täter nach dem Weg gefragt. Auf einem Stadtplan soll sie ihm die Route beschreiben. Abgelenkt, wie die Passantin nun ist, nutzt ein weiterer Täter die Möglichkeit, die Geldbörse aus der Handtasche zu entwenden.

Ein Dorn im Auge Bretschneiders sei der leichtsinnige Umgang der Handtasche beim Einkaufen. »Oft wird die Handtaschen-Schlaufe über den Kindersitz des Einkaufwagens gehängt«, weiß der Polizeikommissar. »Beim Suchen der Waren wird dann der Wagen samt Handtasche schon mal allein gelassen«. Auf diesen Moment warten Diebe.

Weitere wertvolle Tipps in Sachen Falschgeld bekamen die Leutesheimer Senioren im Anschluss. Wie man gefälschte von echten Banknoten unterscheidet, zeigten die Offenburger Beamten anhand falschen und echten Scheinen.




Foto: Marco Karch

Eine Sache von Sekunden: Polizeikommissar Hubert Bretschneider (rechts) und Polizeimeisterin Nicole Clausen (links) demonstrieren beim Seniorennachmittag des DRK Ortsvereins in Leutesheim wie schnell man Opfer Taschendiebstahl werden kann.




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Aktives Dorf Leutesheim, April 2012