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Ortschaftsrat Leutesheim
In Leutesheim wird das Brennholz in
diesem Winter versteigert
Kehl-Leutesheim
(pr).
Allen Leutesheimer,
die für den kommenden Winter Brennholz bei der Gemeinde
angemeldet haben, wird man auch welches anbieten können,
versprach Ortsvorsteher Ernst Kleinmann am Montagabend in der
Ratsitzung. Möglicherweise müssen aber einige Bürger das
Brennholz im Korker Wald holen. Insbesondere dann, wenn sie
Hartholz wollen, sagte der Rathauschef. Denn diese Qualität
stünde in Leutesheim nicht in ausreichender Menge zur Verfügung.
Um alle bedienen zu können, kann jeder Interessierte nur rund
fünf Ster erhalten. In Leutesheim wird die Veräußerung auf dem
Weg einer Versteigerung erfolgen. Zumindest beim Schlagraum -
sprich stehendes Holz, das die Bürger selbst fällen und
zerkleinern müssen. Sterholz und Brennholz lang, das am
Wegesrand lagert, soll hingegen zu den angesetzten Preisen von
40 und 30 Euro veräußert werden. Vom einem Verlosen des Holzes
wollen die Leutesheimer nichts wissen. Kleinmann begründete dies
damit, dass man beim Schlagraum vor dem Erwerb wissen sollte, wo
das Holz steht. Denn nicht jeder hätte das erforderliche
Fahrzeug um aus dem tiefen Wald Bäume raus zu holen, erklärte
Kleinmann. Des weiteren seien nicht alle Holzkontingente
miteinander vergleichbar: In dem einen sei mehr oder weniger
Hartholz. Das Losverfahren sei aus dieser Sichtweise nicht immer
gerecht, meinte Kleinmann. Vor dem Versteigerungstermin könne
jeder Interessierte das Holz im Wald begutachten. Rainer Hauß
regte an, dass man für das Rausholen des Holzes aus dem Wald
eine dreimonatige Frist einräumt, die mit der Vergabe beginnt.
Neben dem Holz aus dem Forst wird es in Leutesheim auch
Brennholz außerhalb des Waldverbandes geben. Zuständig für
dessen Vermarktung ist die Ortsverwaltung, wie Kleinmann
betonte. Er habe schon einige Weiden und auch abgängige
Obstbäume ins Auge gefasst. Die genaue Auswahl der zu fällenden
Bäume sollen aber die Mitglieder der Ortschaftsrates treffen,
hieß es in der Versammlung.

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