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Ortschaftsrat Leutesheim

Auch Ortsverwaltungen sollen Personalkosten sparen

Kehl-Leutesheim (pr).  Die Stadtverwaltung Kehl will pro Jahr 200.000 Euro bei den Personalkosten sparen. »Oberbürgermeister Petry hat sich mit einem Brief nun an die Ortsverwaltungen gewandt. Wir sollen bis 25. August mitteilen, welches Einsparpotenzial wir in unserem Bereich sehen«, teilte Ernst Kleinmann in der jüngsten Ratsitzung mit. Sollen wir die Ortsverwaltung schließen, fragte der Rathauschef nicht ganz ernst gemeint in die Runde. Leutesheim habe nämlich schon begonnen mit dem Sparen: Die Verwaltungsangestellte Ursel Kimmer sei seit einem Jahr einmal die Woche für die Grundschule tätig. Sie mache dort Schreibarbeiten für Schulleiter Geisinger, erklärte Kleinmann. Außerdem habe man in Leutesheim auch schon die Personalkosten für die Reinigung gekürzt. Weiteres Einsparpotenzial sieht Kleinmann nicht. Die Ortschaften bräuchten, auch wenn sie klein sind, eine gewisse Grundausstattung für die Verwaltung, meinte Ernst Kleinmann. Ein Bürger regte an, dass man die Straßenreinigung einschränken könnte. Auf den Ortschaften würde ohnedies von den Bürgern gefegt. Margot Wohlbold-Melet sagte, dass diese Bereitschaft in der Kernstadt nicht bestünde. Dort würde schnell Chaos herrschen, wenn die Kehrmaschine nicht mehr kommt. »Und wenn die Kommune in der Stadt kehrt, soll sie dies auch auf den Dörfern tun«, meinte Ernst Kleinmann.




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Aktives Dorf Leutesheim, August 2003