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Ortschaftsrat Leutesheim
Öffentliche Ortschaftsratsitzung -
Februar
Kehl-Leutesheim
(pr). Nachdem der Landeszuschuss für die Leutesheimer
Hallenerweiterung definitiv gewährt wird, hofft Ortsvorsteher
Ernst Kleinmann nun, dass die Planungen für das Projekt in Kürze
beginnen können. "Ich warte auf ein Signal des Stadtbauamtes,
damit wir mit den Planungen loslegen können", sagte der
Rathauschef in der jüngsten öffentlichen Sitzung des
Ortschaftsrates. Kleinmann informierte darüber hinaus über den
projektierten Radweg zwischen Leutesheim und Bodersweier. Es
habe ein Gespräch stattgefunden zwischen Kreisräten, OB Günther
Petry und Bürgermeister Armbruster. Vereinbart worden sei, so
Kleinmann, dass mit den Arbeiten noch im Oktober oder November
diesen Jahren begonnen werden soll. Der Leutesheimer
Ortsvorsteher habe zwischenzeitlich mit seinem Bodersweierer
Kollegen ebenfalls über das Thema gesprochen. Hans-Theo Faller
habe Kleinmann versichert, dass die Gemeinde kurzfristig aus den
Landwirt-Pachtverträgen rauskommt, und somit rechtzeitig in
Besitz des benötigten Geländes gelangt.
Ein Lob sprach Ernst Kleinmann im Namen des Revierförsters
Leutesheimer Holzmachern aus. Sie hätten den Wald hinter dem
Schweinemastbetrieb vom "Karche-Fritz" in einen derartig guten
Zustand versetzt, dass eine Neuaufforstung umgehend erfolgen
könne.
Eine Verkehrsbegehung in Leutesheim hat nicht zu dem erhofften
Erfolg geführt. Zum einen ging es um eine Verkehrsberuhigung in
der Feldwörthstraße, die in Nähe der Grundschule liegt. Des
weiteren um eine Überquerungshilfe oder Ampelanlage an der
Badener Straße. Ortsvorsteher Ernst Kleinmann berichtete, dass
an beiden Stellen zum Zeitpunkt des Vor-Ort-Termin
bedauerlicherweise wenig Verkehr herrschte. In der
Feldwörthstraße wäre man auf einen schnellen Autofahrer
aufmerksam geworden. "Es war aber ein Anwohner, dem muss man
wohl nicht mit einen Verkehrsschild noch klarmachen, dass eine
Schule in der Nähe ist", meinte Kleinmann. Wenn man ein
Pigdogramm, eine Zeichung auf der Straße, wolle, müsse man dies
selbst bezahlen oder gegebenenfalls über Sponsorengelder
finanzieren, hieß es. Die Kosten würden zirka 300 bis 400 Euro
betragen, schätzt Kleinmann. Recht wenig Verkehr wurde morgens
um elf Uhr auch auf der Badener Straße festgestellt. Diskutiert
wurde mit den Fachleuten über den Nutzen einer
Überquerungshilfe, sagte der Rathauschef. Eine solche wird es
nach Lage der Dinge aufgrund der Hohen Kosten aber in Leutesheim
nicht geben, erklärte Kleinmann. Eine endgültige Stellungnahme
der Straßenverkehrsbehörde stehe aber noch aus.

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