.



 

 
 
  Sie sind hier:   » Startseite » Archiv » 2003 »
 


Ortschaftsrat Leutesheim

Öffentliche Ortschaftsratsitzung - Februar

Kehl-Leutesheim (pr).  Nachdem der Landeszuschuss für die Leutesheimer Hallenerweiterung definitiv gewährt wird, hofft Ortsvorsteher Ernst Kleinmann nun, dass die Planungen für das Projekt in Kürze beginnen können. "Ich warte auf ein Signal des Stadtbauamtes, damit wir mit den Planungen loslegen können", sagte der Rathauschef in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrates. Kleinmann informierte darüber hinaus über den projektierten Radweg zwischen Leutesheim und Bodersweier. Es habe ein Gespräch stattgefunden zwischen Kreisräten, OB Günther Petry und Bürgermeister Armbruster. Vereinbart worden sei, so Kleinmann, dass mit den Arbeiten noch im Oktober oder November diesen Jahren begonnen werden soll. Der Leutesheimer Ortsvorsteher habe zwischenzeitlich mit seinem Bodersweierer Kollegen ebenfalls über das Thema gesprochen. Hans-Theo Faller habe Kleinmann versichert, dass die Gemeinde kurzfristig aus den Landwirt-Pachtverträgen rauskommt, und somit rechtzeitig in Besitz des benötigten Geländes gelangt.

Ein Lob sprach Ernst Kleinmann im Namen des Revierförsters Leutesheimer Holzmachern aus. Sie hätten den Wald hinter dem Schweinemastbetrieb vom "Karche-Fritz" in einen derartig guten Zustand versetzt, dass eine Neuaufforstung umgehend erfolgen könne.

Eine Verkehrsbegehung in Leutesheim hat nicht zu dem erhofften Erfolg geführt. Zum einen ging es um eine Verkehrsberuhigung in der Feldwörthstraße, die in Nähe der Grundschule liegt. Des weiteren um eine Überquerungshilfe oder Ampelanlage an der Badener Straße. Ortsvorsteher Ernst Kleinmann berichtete, dass an beiden Stellen zum Zeitpunkt des Vor-Ort-Termin bedauerlicherweise wenig Verkehr herrschte. In der Feldwörthstraße wäre man auf einen schnellen Autofahrer aufmerksam geworden. "Es war aber ein Anwohner, dem muss man wohl nicht mit einen Verkehrsschild noch klarmachen, dass eine Schule in der Nähe ist", meinte Kleinmann. Wenn man ein Pigdogramm, eine Zeichung auf der Straße, wolle, müsse man dies selbst bezahlen oder gegebenenfalls über Sponsorengelder finanzieren, hieß es. Die Kosten würden zirka 300 bis 400 Euro betragen, schätzt Kleinmann. Recht wenig Verkehr wurde morgens um elf Uhr auch auf der Badener Straße festgestellt. Diskutiert wurde mit den Fachleuten über den Nutzen einer Überquerungshilfe, sagte der Rathauschef. Eine solche wird es nach Lage der Dinge aufgrund der Hohen Kosten aber in Leutesheim nicht geben, erklärte Kleinmann. Eine endgültige Stellungnahme der Straßenverkehrsbehörde stehe aber noch aus.




zurück | drucken
 


Aktives Dorf Leutesheim, Februar 2003