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Ortschaftsrat Leutesheim
Öffentliche Ortschaftsratsitzung
Juni
Kehl-Leutesheim
(pr). Dieser Teilabschnitt der Leutesheimer Straße »Im
Hinterhof« soll im Bereich der Neubebauung baldmöglichst
fertiggestellt werden. Dafür sprach sich der Ortschaftsrat in
seiner jüngsten Sitzung aus.
Das Trainingsgelände vor dem Leutesheimer Sportplatz wird
derzeit mit Erdaushub, der vom Abbruch der alten Leutesheimer
Kläranlage stammt, aufgefüllt. Nach Auskunft von Ortsvorsteher
Ernst Kleinmann sind für die Maßnahme 8 000 Euro im Haushalt
bereitgestellt.
Der Musikverein Leutesheim hat für die Neuanschaffung und
Reparatur
von
Instrumenten im Rahmen der städtischen Vereinsförderung einen
Zuschuss in Höhe von 2.050 Euro beantragt. Die Auszahlung wurde
vom Leutesheimer Rat in seiner jüngsten Sitzung befürwortet.
Städtisches Geld ausgegeben wird auch für Belange des
Sportvereins: Das Trainingsgelände im Zugangsbereich vor dem
Hartplatz wird derzeit aufgefüllt. "Das Spielfeld hatte in den
Mitte eine Senke, es gab deshalb Probleme mit dem Ablauf des
Regenwasser", erklärte Ortsvorsteher Ernst Kleinmann. Der Platz
wird nun mit Erdaushub, der beim Abbruch der alten Kläranlage
anfällt, aufgefüllt und danach frisch begrünt, hieß es weiter.
Für die Maßnahme sind im Haushalt 8.000 Euro bereitgestellt,
berichtete der Rathauschef.
Beantragt wurde am Montagabend außerplanmäßige Mittel in Höhe
von 3.890 Euro für Zwecke des Leutesheimer Jugendtreffs. Das
Geld soll für die Einrichtung eines Musikraumes im Keller
bereitgestellt werden, hieß es. Die Kosten wurden insgesamt mit
10.021 Euro beziffert. Vom Land wird ein Zuschuss im Rahmen des
Förderprogramms "Der Jugend Räume schaffen" in Höhe von 5.010
Euro erwartet. Der Fehlbetrag wird in Form von Eigenleistung der
Jugendtreffbesucher finanziert, berichtete Ernst Kleinmann.
Ärgerlich war der Leutesheimer Ortsvorsteher über das Verhalten
der Stadt bezüglich eines städtischen Geländestreifens, der
Anwohnern im
östlichen Bereich der Bodersweierer Straße zum Kauf angeboten
werden sollte. "Es handelt sich um einen früheren
Entwässerungsgraben zwischen Bodersweierer Straße und Flurweg,
1,62 Ar groß, mittlerweile aufgefüllt und mit Brennnesseln
bewachsen", erklärte Ernst Kleinmann. "Die Stadt hat einen
Kaufpreis von 17 Euro festgesetzt für diesen 1,20 bis 1,40 Meter
breiten Streifen", berichtete der Ortsvorsteher, "ich kann mir
nicht vorstellen, dass zu diesem Preis einer kauft". Veräußert
werden soll das städtische Gelände aber nur, wenn alle
mitmachen, hieß es weiter. Der Leutesheimer Rat hatte einen
deutlich niedrigeren Kaufpreis vorgeschlagen, "weil wir der
Ansicht sind, dass es für die Stadt besser ist, günstig zu
verkaufen als jahrelang zu pflegen."
Bekannt gegeben wurde die bevorstehende Sperrung des westlich
vom Baggersee "Mittelgrund" verlaufenden Waldweges für
Fahrzeuge. Die nicht befestigte Straße soll durch Schranken für
den Durchgangsverkehr unpassierbar gemacht werden. Die Maßnahme
wurde mit dem Auenheimer Rat abgestimmt. Hindergrund sei, dass
es im Bereich des parallel zur EDF-Straße verlaufenden Weges
immer wieder zu Abfallentsorgungen kommt, berichtete Ernst
Kleinmann. "Eine Notwendigkeit dort mit dem Auto zu fahren, gibt
es ohnedies nicht", meinte der Leutesheimer Rathauschef.
Für einen baldigen Endausbau der Straße "Im Hinterhof" entlang
der drei Neubauten sprach sich der Leutesheimer Ortschaftsrat
aus. "Wenn es regnet, steht dort das Wasser so hoch, dass man an
die Anwohner bald schon Gummistiefel verteilen muss", berichtete
der Leutesheimer Ortsvorsteher. Angestrebt wird eine einseitige
Parkierungsmöglichkeit und ein abgesenkter Gehweg. Als
Mitteldeckung wurde unverbrauchtes Geld vom Ausbau der
Altenbruchstraße vorgeschlagen.
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