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Ortschaftsrat Leutesheim
Kieswerk Mittelgrund wird vorerst
nicht tiefer,
nicht größer
Kehl-Leutesheim
(pr).
Der Ortschaftsrat
Leutesheim hat sich in seiner jüngsten Sitzung über die
Benutzungsmodalitäten des Foyers durch Vereine verständigt.
Demnach sollen die Institutionen aus dem Ort den neuerrichtete
Anbau einmal pro Jahr kostenlos nutzen dürfen. Für zusätzliche
Inanspruchnahmen müssen die Vereine eine Energiekostenpauschale
in Höhe von 25 Euro zahlen, hieß es in der Versammlung.
Brennholz wird in Leutesheim in naher Zukunft knapp und wohl
auch teurer werden. Ortsvorsteher Ernst Kleinmann berichtete von
Holzversteigerungen, bei denen die Bürger die Gebote kräftig
Richtung Norden, sprich nach oben trieben. Weil Hartholz auf
Leutesheimer Gemarkung im kommenden Winter nicht ausreichend als
Brennholz zur Verfügung stehe, müsse man wohl auch mit weichem
Pappelholz zufrieden sein, ergänzte Kleinmann. Pappelholz soll
daher so wenig wie möglich als Industrieholz vermarktet werden.
Ernst Kleinmann gab in diesem Zusammenhang zudem bekannt, dass
der bereits pensionierte, aber in der gemeindeeigenen Baumschule
immer noch tätige Leutesheimer Förster Robert Keck nun endgültig
mit Ablauf des Monat März in seinen Ruhestand geht.
Die Stadt Kehl will auf ihrer Straßen wohl schon ab diesem Monat
auch selbst Radarkontrollen durchführen. Dies geschehe
ausschließlich als Verkehr regelende Maßnahme, fiskalische
Erwägungen spielen keine Rolle, zitierte Ernst Kleinmann ein
entsprechenden Schreiben von OB Günther Petry.
Die Firma Sehring hat von ihrem Vorhaben, das ehemalige Kieswerk
"Mittelgrund" auch flächenmäßig erweitern zu wollen, Abstand
genommen. Dies gab Rathauschef Ernst Kleinmann bekannt. In einem
Gespräch am 9. Februar hätten dies Firmenvertreter ihm und
Werner Müll gegenüber bekundet. Es bliebe daher bei der bereits
genehmigten Tiefenbaggerung im Mittelgrund, sagte Ernst
Kleinmann.

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