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Ortschaftsrat Leutesheim

Arbeiten an Leutesheimer Halle billiger als erwartet?

Kehl-Leutesheim (pr).  Von weiteren Verzögerungen bei den Bauarbeiten für die Erweiterung der Leutesheimer Mehrzweckhalle wurde in der jüngsten Ortschaftsratsitzung am Montagabend berichtet. Ortsvorsteher Ernst Kleinmann teilte mit, dass die Vergabe der Rohbauarbeiten für knapp 100 000 Euro an die Auenheimer Firma Schwing vom Regierungspräsidium geprüft wurde, weil Firmenchef Hans Schwing Mitglied des Kehler Gemeinderats ist. Aus Freiburg hätte man nun aber grünes Licht erhalten. "Es gibt von dortiger Seite keine Bedenken", so Ernst Kleinmann. Schwing hätte mittlerweile schon mit der Baustelleneinrichtung begonnen.

Es gab auch Positives über die Hallenerweiterung zu berichten. Denn nach Lage der Dinge werden die Arbeiten preisgünstiger als erwartet. Wohl in erster Linie konjunkturell bedingt sind die Gewerke derzeit sehr günstig zu haben, hieß es.

In der Sitzung am Montagabend wurden weitere Aufträge für die Hallenerweiterung vergeben und zwar mit einer Gesamtsumme von 176.562 Euro. Der Ortschaftsrat Leutesheim stimmte folgenden Vergaben zu: Dachdeckerarbeiten Firma Spengler, Haslach zum Preis von 12.376 Euro, Putz- und Fassadenarbeiten Firma Ganz, Kehl 30.690 Euro, Fliesenarbeiten Firma Decker Kappelrodeck 18.214 Euro, Malerarbeiten Firma Schmid, Offenburg 11.729 Euro, Bodenbeläge Firma Schütterle & Tiganele, Kehl 10.215 Euro, Heizung Firma Vollmer, Kork 16.812 Euro, Sanitär Firma Burg, Offenburg 23.304 Euro, Lüftung Firma Volz, Achern 5.798 Euro und Elektroarbeiten Firma Schmidt, Diersheim 34.576 Euro und Ingenieurleistungen Firma Renner, Kehl 12.843 Euro.

Mit den bisherigen Auftragsvergaben liegt die Stadt im Vergleich zu den Kostenrechnungen gut im Rennen, teilte Ortsvorsteher Ernst Kleinmann mit. Die bereits vergebenen Arbeiten sind 16.000 Euro, die aktuellen Auftragsummen 33.000 Euro günstiger wie erwartet, sagte der Rathauschef. Obwohl die Hauptgewerke bereits erfasst seien, stünden aktuell noch 114.000 Euro zur Verfügung. Allerdings müsste man mit dem Geld noch das Material kaufen, dass von den Vereinen in Eigenleistung eingebaut werden soll. Und die Kosten für die Kücheneinrichtung seien in den bisherigen Auftragssummen auch noch nicht enthalten. In Kürze soll deshalb der für die Hallenerweiterung ins Leben gerufene Vereinsausschuss zu einem beratenden Gespräch zusammentreffen. "Wir müssen dann entscheiden, was wir wollen", sagte Kleinmann.

Bei der Materialauswahl für die neuen Fenster ist der Ortschaftsrat Leutesheim nun mit einem Kompromiss-Vorschlag an das Stadtbauamt herangetreten: "Wir könnten auch mit Holz-Alu-Fenstern leben und haben dies dem Hochbauamt mitgeteilt", sagte Ernst Kleinmann. Eine Antwort seitens des Stadtbauamtes stünde aber noch aus.




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Aktives Dorf Leutesheim, November 2003