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Ortschaftsrat Leutesheim

Fahrradweg Leutesheim-Bodersweier

Kehl-Leutesheim (pr).  "Ich bin heilfroh, dass die Fraktionen in dieser Sache an einem Strang gezogen haben", sagte Ernst Kleinmann im Hinblick darauf, dass der Fahrradweg Bodersweier-Leutesheim nun doch nicht dem Rotstift des Stadtkämmerers zum Opfer fällt. "Es kann nämlich nicht sein, dass die Stadt in einem südlichen Ortsteil ein Gebäude kauft und dafür die Gesundheit von Kindern im Straßenverkehr aufs Spiel setzt", sagte der Leutesheimer Ortsvorsteher, "dies hätte sicherlich einiges durcheinander gebracht".

Diskutiert wurde ebenso über die Finanzierung der Feldwegsanierung, die vor kurzem Thema war in einer Auenheimer Ortschaftsratsitzung. Ernst Kleinmann vertrat die Meinung, dass die Kosten von der Verwaltung getragen werden müssten, "dies ist nicht die Pflicht der Landwirte", sagte der Rathauschef. Und über den Zustand der Leutesheimer Feldwege sagte Ernst Kleinmann, dass es ganz gut sei, wenn diese nicht so gut ausgebaut sind: "Dann fahren schon keine Leute drüber, die dort nichts verloren haben", so der Rathauschef. August Karch vertrat als Bürger die Meinung, dass für die Sanierung der Feldwege keinesfalls die Jagdpachterlöse herangezogen werden könnten, sondern vielmehr ein Anteil aus der Grundsteuer A. Bemängelt wurde von Ernst Kleinmann, dass die Stadt Kehl das Jagdkataster immer noch nicht erstellt habe. Das Liegenschaftsamt sei dazu auch in absehbarer Zeit nicht in der Lage, hieß es. Dies würde einiges erschweren, sagte Kleinmann, "gegebenenfalls müssen wir beim Jagdkataster eigene Wege gehen".

 

 

 


 



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Aktives Dorf Leutesheim, Juli 2003