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Ortschaftsrat Leutesheim
Leutesheimer Friedhofskapelle bleibt
weiterhin kalt / Personal
Kehl-Leutesheim
(pr). Die
Außenanlagen rund um den Leutesheimer Dorfbrunnen sollen neu
gestaltet werden. Allein das Geld dafür fehlt noch.
»In den Rosen wuchert der Efeu. Der Pflegeaufwand ist dadurch sehr hoch«,
berichtete Ortsvorsteher Ernst Kleinmann in der jüngsten Ratsitzung. Nach den
Informationen des Rathauschef hat Heinrich Stiefel, Leiter des Bauhofs Nord,
vorgeschlagen die Rosenbeete durch eine Art Steingarten zu ersetzen. Ein
Vorschlag, der bei den Ratsmitgliedern Hans Bartelme und Daniela Schmidt
allerdings auf wenig Gegenliebe stieß. Bevor es mit der neuen Gestaltung ins
Detail geht, soll zunächst die finanzielle Seite geklärt werden, sagte Ernst
Kleinmann. Die Neugestaltung würde nach ersten Schätzungen rund 4 500 Euro
kosten, hieß es in der Versammlung. Haushaltsmittel stünden speziell dafür aber
nicht zu Verfügung, informierte der Ortsvorsteher.
Die nördliche Ortseinfahrt von Leutesheim soll neu gestaltet werden, nachdem die
Bäume vor dem Friedhof gefällt wurden. Ernst Kleinmann schlug vor, dass anstatt
der gefällten Birken und Eschen zwei Reihen Tannen angepflanzt werden. Ein Wind-
und Sichtschutz für den Friedhof sei dadurch gewährleistet, ohne dass Laubwurf
anfiele. Die Kosten für die Neuaufforstung sollen ermittelt werden.
Kein schöner Anblick seien die Schrebergärten in unmittelbarer Nähe des
Friedhofes. »Das Ganze sieht sehr herunter gekommen aus«, monierte Ernst
Kleinmann. Dass die Schrebergärten gleich am Ortseingang von Honau kommend
liegen, mache die Sache noch schlimmer. »Es besteht dringender Handlungsbedarf«,
sagte Ernst Kleinmann. Mit den Pächtern der Schrebergärten soll gesprochen
werden. Falls dem keine Taten folgen, könnte aus der Schrebergartenfläche Wald
oder Wiese werden, hieß es in der Versammlung.
In der Friedhofkappelle muss weiter gefroren werden. Die Heizung ist schon seit
längerer Zeit defekt. Die Haushaltsmittel für eine Erneuerung sind beantragt und
genehmigt, informierte Ortsvorsteher Ernst Kleinmann. Dass es trotzdem weiterhin
kalt bleibt, sei auf die Tatsache zurück zuführen, dass es bei der
Stadtverwaltung offensichtlich aufgrund von Personaleinsparung keinen
Mitarbeiter gibt, der die Sache bearbeitet, informierte der Ratshauschef.
Das Personalkarussell hat sich indes in Leutesheim gedreht. Amtsbotin Helene
Karch hat altersbedingt nach 17 Dienstjahren aufgehört. Ihre Nachfolgerin heißt
Gisel Wohlschlegel. Sie übernimmt für Helene Karch auch die Reinigung des
Jugendtreff-Gebäudes, berichtete Ernst Kleinmann.

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