|
Ortschaftsrat Leutesheim
Leutesheimer Ratsmitglieder
monieren:
Arbeiten am "Ahgäss'l" zu großzügig ausgefallen
Kehl-Leutesheim
(pr). Der Ortschaftsrat Leutesheim hat die Einstellung einer für
die Ortschaft tätigen 400-Euro-Kraft befürwortet. Sie soll dem
Betriebshof »Nord« zugeordnet werden und weniger anspruchsvolle
Aufgaben im Ort erfüllen. Mit dieser Maßnahme will Ortsvorsteher
Ernst Kleinmann Geld sparen.
Eine Arbeitsstunde des Betriebshofes Nord werde mit 32,60 Euro
in Rechnung gestellt, so Kleinmann. Im Ortsbereich von Leuteheim
fielen aber immer wieder Arbeiten an, die nicht unbedingt von
qualifizierten Fachkräften erledigt werden müssten, meinte der
Rathauschef. Der Einsatz einer sogenannten 400-Euro-Kraft sei
aus dieser Sichtweise günstiger und ermögliche zudem, dass sich
die Technischen Dienste größeren Aufgaben besser widmen können,
meinte der Ortsvorsteher.
Ein dickes Lob
erhielten die Mitarbeiter des Betriebshofs Nord von Kleinmann
für die Umgestaltung der Grünanlagen rund um den Leutesheimer
Dorfbrunnen. Er attestierte ihnen eine sehr gute Arbeit. Die
Maßnahme sei schnell, unbürokratisch und zusammen mit dem
Stromnetzbetreiber Süwag mit vereinten Kräften über die Bühne
gegangen, so der Rathauschef. Kleinmann gab bekannt, dass das
Geld für die Umgestaltung aus einem städtischen Haushaltstopf
stamme, der Mittel bereitstelle für Maßnahmen, die städtische
Flächen pflegeleichter machen sollen.
Nicht ganz zufrieden
zeigte der Rat mit einer Baumaßnahme in der Ahgasse. Die
Ausführung eines Auftrags an eine Baufirma sei großzügiger
ausgefallen wie geplant, teilte Ernst Kleinmann mit. Es sollte
lediglich die städtische Zugangsfläche zu einem Anwesen an der
Honauer Straße, Ecke Ahgasse befestigt werden. Nun sei auch noch
das komplette, idyllisch gelegene Ahgässel mit unschönen
Betonsteinen zugepflastert worden.
Die Firma Sunsetland
soll nicht mehr Kanufahrten auf den Altrheinarmen wie bisher von
der Stadt Kehl genehmigt zugesprochen bekommen. Dafür sprach
sich der Ortschaftsrat aus. Die gewerblich durchgeführten
Fahrten würden den Bekanntheitsgrad dieser Strecke bei
Freizeitkanuten steigern, was negativ für das Wasser und die
Tierwelt wäre, hieß es in der Versammlung.


|