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Obst- und Gartenbauverein Auenheim/Leutesheim
Patenschaften dorf übernehmen, wo
sich die öffentliche Hand zurückzieht
Kehl-Leutesheim
(pr). Zu mehr Eigeninitiative bei der Gestaltung von
Grünflächen hat Hansjörg Haas von der Beratungsstelle für Obst-
und Gartenbau des Landratsamts Ortenaukreis vor kurzem während
eines Vortrag beim Obst- und Gartenbauverein Auenheim-Leutesheim
aufgerufen.
Die öffentliche Hand müsse immer mehr sparen und ziehe sich auch
aus diesem Bereich immer mehr zurück. In Leutesheim zum Beispiel
sei die Anzahl der von der Stadt gepflegten Blumenkästen um die
Hälfte reduziert worden, berichtete Ortsvorsteher Ernst
Kleinmann. Im Jahr der Landesgartenschau sei dies umso
bedauerlicher, meinte er.
Betätigungsfelder für den Obst- und Gartenbauverein und
Privatleute können nicht nur Blumenkästen an Brückengeländern
sondern auch Grünflächen an öffentlichen Straßen und Gehwegen
sein. Bushaltestellen kann man mit Staudenbeeten ebenfalls
verschönern, sagte Hansjörg Haas und zeigte dazu auch in einem
Diavortrag Beispiele. Öffentliche und private Flächen können
durch eine geschickte Bepflanzung harmonisch ineinander
übergehen, so Haas weiter. Friedhöhe, Häuserfassaden und
Vorgärten seien weitere Betätigungsfelder. Privatpersonen und
Vereine können Patenschaften für die Hege und Pflege
öffentlichen Flächen übernehmen. Freistett wurde als Beispiel
genannt, wo dies gut funktioniere. Richard Schneider, Chef des
Obst- und Gartenbauvereins Auenheim-Leutesheim könnte sich eine
ähnliche Vorgehensweise auch für die beiden Kehler Ortsteile
vorstellen.
Während der Landesgartenschau übernimmt der Obst- und
Gartenbauverein Auenheim-Leutesheim zehn Tage lang die
Überwachung und Betreuung der Grünanlagen auf dem
Ausstellungsgelände, informierte Vorsitzender Richard Schneider.
Die geschehe im Zeitraum vom 19. bis 29. Juni.
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Aktives
Dorf Leutesheim, Februar 2004
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