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Obst- und Gartenbauverein Auenheim/Leutesheim
Hans-Peter König ist neuer Vizeboss
des Obst- und Gartenbauvereines
Kehl-Leutesheim
(pr).
Hans-Peter König ist neuer Vizechef des Obst- und
Gartenbauvereins Auenheim-Leutesheim. Der bisherige Beisitzer
aus Leutesheim erhielt bei der Jahreshauptversammlung am
Montagabend das einstimmige Votum der Mitglieder.
Nach dem altersbedingten Ausscheiden seines Vorgängers Walter
Keck aus Leutesheim war der Posten drei Jahre lang unbesetzt.
Vereinsboss Richard Schneider machte seinem Unmut darüber in der
Mitgliederversammlung ordentlich Luft und drohte: "Wenn sich
keiner für diesen Posten zur Verfügung stellt, höre auch ich
auf."
Bei der anschließenden Wahl wurden die Wogen aber schnell
geglättet. Hans-Peter König war dem Vernehmen nach schon längere
Zeit ein Wunschkandidat für den Posten des Vizechefs, ist aber
durch sein Engagement beim Gesangverein sowie bei den
Feuerwehren in Leutesheim und Diersheim bereits stark ins
Ehrenamt eingebunden. Der Gewerbeschullehrer plant nun bei
diesen Aktivitäten eine Art Flurbereinigung zugunsten der
Hobbygärtner, wie er selbst berichtete.
Schriftführer Robert Stärk hielt Rückblick auf die letztjährige
Hauptversammlung und Richard Schneider erinnerte an die
Vereinstätigkeit der letzten zwölf Monate. Der Baumschnittkurs
im Winter und die Blütenwanderung im Frühjahr waren gutbesuchte
Highlights, so Richard Schneider. Viel Lob gab es von den
Teilnehmern der Busfahrt in die Pfalz. Der Tagesausflug kam
prima an und dies nicht nur wegen eines hervorragenden Saumagens
und der Fahrtkostenübernahme durch den Verein, meinte Richard
Schneider.
Dass sich die Hobbygärtner das Finanzieren solche Ausflüge
zumindest alle fünf Jahre leisten können, ging aus dem
Kassenbericht von Andreas Karch hervor. Die Mitgliederbeiträge
und das Entgelt der Stadt für das Schneiden gemeindeeigener
Bäume auf Gemarkung Auenheim sind die Hauptsäulen der
Vereinsfinanzierung. Von Seiten der Stadt droht hier kein
Gegenwind, versicherte Ortsvorsteher Werner Müll. Die Anzahl
gemeindeeigener Bäume wird aufgrund von
Biotop-Ausgleichsmaßnahmen für das Gewerbegebiet Auenheim-Süd
und den neuen Lärmschutzwall entlang des Stahlwerks wachsen,
berichtete der Auenheimer Rathauschef. Und die Stadt sei hier
weiterhin auf die Privatinitiative der Vereine angewiesen, sagte
Werner Müll.
Neue Wege wollen die Ortsverwaltungen von Auenheim und
Leutesheim bei der Verpachtung bereits tragenden Obstbäume
gehen: Weg von der Versteigerung der Obsterträge und hin zu
einer Patenschaft für den gesamten Baum. Das beinhaltet
allerdings dann auch die Pflege. Das Modell wird in Leutesheim
schon mit Erfolg praktiziert, berichtete Ortsvorsteher Ernst
Kleinmann. In Auenheim will man sich diesem Thema noch stellen,
ergänzte Werner Müll.

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