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Obst- und Gartenbauverein Auenheim/Leutesheim

Hauptversammlung: Obst- u. Gartenbauverein Auenheim/Leutesheim freut sich über 100. Mitglied

Kehl-Leutesheim (pr). Der Obst- und Gartenbauverein Auenheim-Leutesheim wächst und gedeiht gut. Bei der Generalversammlung am Montagabend im Auenheimer "Schlüssel" konnte Vorsitzender Richard Schneider bereits das 100. Mitlglied willkommen heißen:

Dietmar Müller aus Leutesheim (rechts) erhielt zur Begrüßung ein Weinpräsent. Als erfreuliche Entwicklung bezeichnete Richard Schneider (links) die Mitgliederentwicklung. "Dieses Jahr haben wir sechs Neue, obwohl wir doch überhaupt keine Werbung machen", freute sich der Boss des erst fünf Jahre alten Vereins.

Auf die große Geburtstagsfeier der Obst- und Gartenbauer am 22. September diesen Jahres wurde am Montagabend ausführlich Rückblick gehalten. Als eine tolles Fest mit überwältigender Resonanz bezeichnete Richard Schneider die Veranstaltung in der Leutesheimer Mehrzweckhalle. Von allen Seiten habe es Lob gegeben, sogar von Vertretern befreundeter Vereine aus der Vorgebirgszone -was etwas heißen wolle, schmunzelte Schneider. Der Vorsitzende dankte den Ortsverwaltungen in Auenheim und Leutesheim für die Unterstützung bei den Vorbereitungen zu der Feierlichkeit. Im Kühlraum der Auenheimer Sporthalle hätte man 81 Obstsorten wochenlang für die Ausstellung am 22. September frisch halten können. Vorstandsmitglied Hans-Peter König zeigte Fotos von den verschiedenen Obstsorten. Über 100 waren im September bei der Ausstellung zu sehen.

Schriftführer Robert Stärk verlas das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung und Richard Schneider berichtete über die sonstigen Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate. 194 Jungbäume der Gemeinde Auenheim wurden gepflegt und zurückgeschnitten. "Bei solchen Aktionen lernen unsere Mitglieder am besten den Umgang mit der Schere", war Richard Schneider überzeugt und schlug vor, Schnittkurse auf einen pro Jahr zu begrenzen. Ziergehölz rückte der Verein im Februar an die Rinde. Man war im Auenheimer Neubaugebiet zugange und konnte dort auch gleich drei neue Mitglieder gewinnen, berichtete Schneider. Als gelungen wurde ebenso die gemeinsame Pflanzaktion auf Auenheimer Gemarkung zusammen mit dem Naturschutzbund "NABU" bezeichnet. Die Bäume seien trotz miserablem Untergrund gut angewachsen. Das Schneiden gemeindeeigener Bäume in Leutesheim würde künftig entfallen, da die Ortsverwaltung die Pflanzen in bürgerliche Pflegschaft gegeben hätte, hieß es.

Besonders stolz ist der Obst- und Gartenbauverein auf die Streuobstwiesen im Hanauerland. Deren Erhalt und Ausbau soll auch in Zukunft Priorität haben. Allerdings sei der Nutzen aus dem Obst in letzten Jahren eher rückläufig gewesen, "die Mosttrinker werden halt weniger", erklärte Richard Schneider. Gerhard Hummel, Stellvertreter des Leutesheimer Ortsvorstehers, würdigte die gute Zusammenarbeit innerhalb der beiden Ortschaften. Klaus Hess stellte fest, dass die Arbeit des Obst- und Gartenbauvereins der Allgemeinheit zugute käme. Der Vertreter des Auenheimer Ortsvorsteher sprach auch das Thema Landesgartenschau an und meinte: "Eine Beteiligung seitens des Vereins wäre eine gute Sache."

Richard Schneider äußerte sich zu diesem Thema aber zurückhaltend. Man ließe die Dinge zunächst einmal auf sich zu kommen. Der Bezirksverein der Obst- und Gartenbauer sei an den Vorbereitungen beteiligt und plane die Bepflanzung eines Rondells. "Wenn der Bezirkverein ruft, werden wir uns natürlich nicht drücken", versprach Richard Schneider, "dann werden halt ein paar Renter von uns ein halbes Jahr nach Kehl fahren und ein bisschen hacken und gießen".

Die Terminvorschau des Obst- und Gartenbauvereins sieht einen Schnittkurs in Auenheim mit anschließendem Waldspeckessen am Samstag vor Weihnachten sowie Bäume schneiden am 27. Dezember vor. Am 13. April steht eine Frühjahrswanderung in heimischen Gefilden auf dem Programm.




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Aktives Dorf Leutesheim, November 2002