.



 

 
 
  Sie sind hier:   » Startseite » Archiv » 2001 »
 


Obst- und Gartenbauverein Auenheim/Leutesheim

Jahreshauptversammlung

Kehl-Leutesheim (pr). Die engere Vorstandschaft wurde bei der jüngsten Jahreshauptversammlung am Dienstagabend für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Auf eigenen Wunsch aus dem Beisitz ausgeschieden ist Heinz Grumer. Er wurde durch Hans-Peter König ersetzt, "ebenfalls ein Litzmer, damit die Parität in der Vorstandschaft wieder hergestellt ist", erklärte Richard Schneider.

"All diejenigen, die vor vier Jahren meinten, dass eine Vereinsgemeinschaft zwischen Auenheim und Leutesheim nie gut gehen kann, wurden Lügen gestraft", meinte der Vereinboss beim Rück- und Ausblick. Der Verein funktioniere prächtig, seine Zusammenarbeit mit Walter Keck, dem Vizeboss aus Leutesheim, sei sehr vertrautenvoll, berichtete Richard Schneider weiter.

Finanziell geht es dem Verein auch gut. Dies ging aus den Zahlen von Kassierer Andreas Karch hervor. " So lange wir rund 2000 Mark im Jahr von der Stadtkasse für das Schneiden der gemeindeeigenen Bäume bekommen, geht`s uns gut", kommentierte Richard Schneider, "falls die Einnahmen wegfallen, müssen wir kleinere Brötchen backen." Der Jahresbeitrag für die 99 Mitglieder wurde von zehn Mark auf sechs Euro erhöht.

Enttäuscht zeigte sich Richard Schneider über die Vorbereitungen zur Landesgartenschau. "Vor vierzehn Tagen haben sich Kehler Vereine an einem runden Tisch zusammengesetzt. Die Stadt kann immer noch keine konkreten Pläne vorlegen und deshalb können wir auch noch keine definitive Zusage geben für eine Unterstützung", berichtete Richard Schneider. Die vorherrschende Meinung unter den Vereinen auf den Ortschaften sei die, dass man nicht unbedingt gewillt sei "denen für ein halbes Jahr den Dreck weg zu machen", zitierte der Vereinsboss. Werner Müll bat um Geduld: "Ideen und die tatkräftige Unterstützung der Obst- und Gartenbauvereine werden mit Sicherheit noch gefragt sein", meinte der Auenheimer Ortsvorsteher, "ans Eingemachte geht es aber wohl erst in den Jahren 2002 oder 2003". Werner Müll beglückwünschte die gute Zusammenarbeit der Leutesheimer und Auenheimer in diesem Verein und meinte, dass der Norden Kehls weiter zusammenwachsen sollte.

Sein Kollege aus Leutesheim lobte darüber hinaus auch die "ordentliche Arbeit, die hier geleistete wird. Es ist nicht selbstverständlich, dass man am Wochenende bei Wind und Wetter seine Freizeit opfert, um die Bäume der Gemeinde zu schneiden", sagte Ernst Kleinmann.

Schriftführer Robert Stärk hielt Rückblick auf das am 31.Oktober abgelaufene Geschäftsjahr und ging dabei auch auf die außerordentliche Mitgliederversammlung vom 3. September ein. Beschlossen wurde dabei eine Satzungsänderung mit dem Ziel den Verein ins Vereinsregister eintragen zu lassen und die Gemeinnützigkeit zu erreichen. Schnittkurse, Blüten- und Lehrfahrten mit jeweils geselligem Ausklang standen unter anderem auf dem Programm der vergangenen zwölf Monate.

Über die häusliche Gärmostbereitung sowie das Einmaischen von Stein- und Kernobst informierte Karl Hummel. Der Juniorchef der gleichnamigen Leutesheimer Schnapsbrennerei gab fachmännische Tipps über die richtige Behandlung des Obstes, Auswahl von Fässern und eine qualitätsfördernde Einleitung und Förderung des Gärprozesses.



zurück | drucken
 


Aktives Dorf Leutesheim, 2001