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Musikverein Leutesheim
Beim Musikverein Leutesheim soll die
Vereinsarbeit besser verteilt werden
Kehl-Leutesheim
(pr).
In der Vorstandschaft des
Musikverein Leutesheim sollen die Aufgaben künftig besser
verteilt werden. Und zwar von oben nach unten.
Vereinsboss Jürgen Zeller stellte bei der Generalversammlung am
vergangenen Samstag sein neues Konzept vor. Die neuen Regularien
für die Vereinsführung sehen vor, dass die Bereichsleiter mehr
Verantwortung übernehmen. Den einzelnen Vorstandsmitgliedern
soll dabei auch ein gewisser finanzieller Spielraum zugestanden
werden. Bislang hinge einfach zu viel am Posten des
Vorsitzenden, erklärte Jürgen Zeller. Er führt den Verein
mittlerweile seit 15 Jahren und wurde in der Versammlung im
"Löwen" bei den anstehenden Neuwahlen genauso im Amt bestätigt
wie der 2. Vorsitzende, Ottmar Schneider. Schriftführerin Nicole
Thorwarth sowie die beiden Kassierer Volker Wirth und Frank
Ziegler verlängerten ebenso um ein weiteres Jahr.
Bei seinem Jahresrückblick konnte Jürgen Zeller von einer
positiven Entwicklung berichten: Das Zeltfest im Mai mit
"Sextakkord" war ein guter Erfolg, die Party an "Halloween"
lockte zahlreiche Jugendliche und beim Jahrskonzert als
kultureller Höhepunkt spielte das 77-köpfige Leutesheimer
Orchester in einer vollbesetzten Halle, resümierte Jürgen
Zeller.
Etwas Bauchweh macht dem Verein die Entwicklung der
Veranstaltung am Fasnachtsamstag. "Das Programm wird immer
besser, aber die Zuschauer immer weniger", klagte der
Vereinsboss. Doch wie soll diese gegensätzliche Entwicklung
gestoppt werden? "Auf mehr auswärtige Besucher können wir nicht
hoffen. Es müssen einfach wieder mehr Leutesheimer in die Halle
kommen", sagte Jürgen Zeller.
Der Vereinsvorsitzende dankte dem scheidenden
Fasnacht-Organisator Gerhard Wagner für die jahrelangen, guten
Dienste. Gelobt wurde zudem Raphael Schmager, der sich zusammen
mit Julia Flach, Mario Hauß und Patrick Keck um die Gestaltung
der vereinseigenen Internet-Homepage kümmert.
Geehrt für hervorragenden Probebesuch wurde Ottmar Schneider,
Karl Hummel und Lars Schulz, die jeweils zwei von 46 Proben
versäumt hatten. Manfred Hummel und Jürgen Zeller (1) fehlten
nur einmal. Edgar Hummel und Ernst Ross glänzten mit einer
blütenweißen Probenbesuchbilanz.
Jürgen Zeller sprach zudem Dank aus an Dirigent Dieter Baran und
dessen Stellvertreter Thomas Zink sowie an Andreas Ellwardt, der
das Orchester bei der musikalischen Begleitung von Beerdigungen
leitet.
Gut läuft es bei der Jugendausbildung. Das berichtete Ottmar
Schneider. Dirigentensohn Jaro Baran siegte beim
Landeswettbewerb "Jugend musiziert" und misst sich im Mai in
Nürnberg nun mit den Besten Deutschlands.
Positiv auch der Kassenbericht von Volker Wirth. Die
Einnahmesituation sei gut und dank zusätzlicher Spenden einer
Leutesheimer Klimatechnikfirma konnte ein Xylosynth sowie ein
neues Schlagzeug angeschafft werden.
Einen guten Besucherzuspruch verspricht sich Jürgen Zeller beim
kommenden Zeltfest vom 11. bis 14. Mai. Der Festsamstag wird
wiederum von "Sextakkord", diesmal begleitet von Variete- und
Showeinlagen, gestaltet. Und am Festmontag soll ein
hausgemachtes Programm laufen unter dem Motto: "Wir können alles
- außer Volksmusik."
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