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Musikverein Leutesheim
Halloween in Litze war ausverkauft -
Trinkmänner und Smirnoff heizten kräftig ein
Kehl-Leutesheim
(pr). Hexen, Vampire, Geister und sonstige Untote fühlten sich
am Donnerstagabend bei der »Halloween-Party« in Leutesheim
pudelwohl. Einen großen Anteil daran hatte »Dr. Trinkmann´s«.
Die Veranstaltung in der Mehrzweckhalle begann um 20 Uhr.
Anderthalb Stunden später mussten die Mitglieder des
Musiker-Fördervereins die Türen schon schließen - ausverkauft!
»Joe Mattalo«, »Dr. Trinkmann´s« und »In Bloom« sorgten mit
ihrer Musik für ausgelassene Stimmung bei den zumeist
schwarzgekleideten Gästen, die größenteils nicht über 18 Jahre
alt waren. 40 Helfer vom Förderverein der »Harmonie« hatten sich
wiederum mächtig ins Zeug gelegt. Mike Kleinmann, der Sohn des
Leutesheimer Ortsvorstehers, hatte im Vorfeld einen Acker eigens
mit Kürbissen bestellt. 300 Stück, so wurde geschätzt, wurden
für Deko-Zwecke benötigt. Von der Hallendecke schaute zudem mit
grünen Augen in schummrigen Licht eine riesige Plüsch-Spinne
herunter. An der »Spinnhuddelbar« wurden während der
schaurig-schönen Halloween-Party eifrig Kontakte zwischen Hexen
und Vampiren geknüpft. Und unter dem China-Schilf der zweiten
Stehtheke gab`s »Smirnoff« - ein russisch klingendes Getränk,
das den Geschmack der Alkoholkonsumenten offensichtlich genau
auf den Kopf traf.
Eineinhalb Stunden lang griff Joe Mattalo in die Gitarrensaiten.
Der Kanadier mit indianischer Abstammung überzeugte die Gäste
mit ausgereiften Countrysongs restlos. »Ein toller Typ, der
wirklich was drauf hat«, so die einhellige Meinung auch in
Musikerfachkreisen.
»Halloween in Litze« brodelte auf den Höhepunkt zu als »Dr.
Trinkmann´s« die Bühne betrat. Bandmitglied Volker Matern hatte
sich eigens ein Batmann-Kostüm angezogen und muss darin in der
gut temperierten Halle höllisch geschwitzt haben. Trotzdem
konnte er seine Trompeten- und Dudelsack-Soli knochentrocken und
präzise rüberbringen. »Die Stimmung hier in Litze war einfach
klasse«, lobten die Mitglieder der Kehler Band nach ihrem
Auftritt. Als genial empfanden es die Musiker, dass die Bühne
praktisch mitten im Publikum stand und sich dadurch Künstler und
Gäste ziemlich nahe kamen.
Im Anschluss an die »Trinkmänner« war es für »In Bloom« lange
nach Geisterstunde freilich schwer die prächtige Stimmung oben
zu halten. Der Heavy-Metal-Sound der Lichtenauer Band war
möglicherweise auch nicht jedermanns Geschmack.

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