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Musikverein Leutesheim
Litzmer und Auemer - eine Symbiose,
die funktioniert
Kehl-Leutesheim
(pr). Mit traditioneller Blasmusik, Volkstümlichem, Gaudi und
Tanz endete das dreitätige Musikfest in Leutesheim.
Beim Frühschoppenkonzert am Sonntagmorgen gab es unterhaltsame
Blasmusik mit der Stadtkapelle Tengen aus dem Südschwarzwald.
Beim Nachmittagkonzert waren die Gastkapellen aus Nesselried und
Mösbach zur hören. Musikalische Abendunterhaltung gab es dann
von der Kur- und Trachtenkapelle aus Sasbachwalden mit Dirigent
Sven Heidt aus Diersheim.
Am Montag stand der Litzmer-Auemer-Tag auf dem Programm. Selten
seien sie so nett eingeladen worden, sagte Marianne Schwing,
Chefin des Heimatbundes Auenheim, am frühen Montagabend. Von
ihrer Volkstanzgruppe gab es eindrucksvolle Auftritte zu sehen.
Polka und Walzer waren Trumpf. Musikalisch begleitet wurden die
sieben Tanzpaare von Annemarie, Jean-Marie und Albert aus dem
Elsass. Zuvor war die volkstümliche Abteilung der Harmonie
Leutesheim, die »Wiedeköpf« zu hören. Mit dabei war hier auch
Trompeter Dirk Schoch, Chef der Harmonie Auenheim. Ansager
Gerhard Wagner berichtete, dass die Kapelle letztes Jahr zehn
Jahre und im April 2010 elf Jahre alt wurde. »In drei Jahren
haben wir dann Konfirmation«, witzelte Wagner. Locker und
beschwingt ging es weiter. Gekonnte Gesangseinlagen gab es von
Ortsvorsteher Ernst Kleinmann und seiner Frau Anita, unter
anderem bei »Litzmer Musikanten spielen auf«.
Dieter Thorwarth philosophierte über die Symbiose zwischen
Auenheim und Leutesheim. Die Sparzwänge der Stadt könnten dazu
führen, dass die Rathäuser der beiden Ortschaften umfunktioniert
werden, sagte Thorwarth. Ein Ein-Euro-Laden im Gebäude der
Auenheimer Ortsverwaltung und ein Spielsalon im ehrwürdigen
Litzmer Rathaus? Dieter Thorwarth malte den Teufel an die Wand,
rechnete am Schluss aber nicht damit, dass es so weit kommt.
Wie gut sich die beiden Ortschaften verstehen, wurde bei einem
sportlichen Vergleich am Montagabend demonstriert. Sportlich und
fair ging es zu bei dem von Jochen Hummel und Martin Schneider
moderierten, lebendigen Live-Kicker-Turnier. Eine gemischte
Mannschaft vom Trachten- und Musikverein Auenheim siegte vor der
Feuerwehr Leutesheim und den Mannen aus »Auene«.
Die Leutesheimer hatten eigens für ihre Gäste aus Auenheim einen
Bus-Pendeldienst eingerichtet, den der »Shuttle-Peter« übernahm.
Und so waren die Besucher aus dem Nachbarort auch reichlich im
Leutesheimer Festzelt vertreten. Den Schlusspunkt setzte die
Tanzband »Red Devils« mit heißen Rhythmen aus den fünfziger und
sechziger Jahren.

Gekonnte Gesangseinlagen gab es beim Musikfestausklang am
Montagabend von Ortsvorsteher Ernst Kleinmann und seiner Frau
Anita

Beim Kicker-Turnier siegte eine gemischte Mannschaft vom
Trachten- und Musikverein Auenheim vor der Feuerwehr Leutesheim
und den Mannen aus »Auene«.
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