|
Ev. Kirchengemeinde Leutesheim
Dekan
Günter Ihle lobte Ulrike Schneider-Harpprecht zum Abschied: »Sie
sind eine Botschafterin der
Barmherzigkeit Gottes«
Kehl-Leutesheim
(pr).
Als Botschafterin
der Barmherzigkeit Gottes bezeichnete Dekan Günter Ihle die
Leutesheimer Pfarrerin Ulrike Schneider-Harprpecht am Samstag
beim Verabschiedungsgottesdienst.
»Sie werden auch weiter ihren Weg gehen«, sagte der Dekan in dem vollbesetzten
Gotteshaus. Ulrike Schneider-Harpprecht habe die Menschen in Leutesheim in ihr
Herz geschlossen. Doch das Amt des Pfarrers sei immer wieder mit Aufbruch und
Neuem verbunden. Günter Ihle wünschte Ulrike Schneider-Harpprecht Kraft für den
Abschied und den Neuanfang. Er dankte ihr für die guten Dienste auch im Namen
des Kirchenbezirks Kehl, den Ulrike Schneider-Harpprecht bei der Bezirkssynode
des Landes vertreten hatte.
Auch Astrid Keck und Dieter Zimmer vom Kirchengemeinderat dankten und wünschten
alles Gute.
Die Kleinen vom Kindergarten hatten zum Abschied ihrer Pfarrerin ein Lied
einstudiert. Ihre Wünsche für Ulrike Schneider-Harpprecht hatten die Kinder auf
Zettel aufgemalt, die an einem Olivenbaum hingen. Kindergartenleiterin Beate
Kern überreichte die Pflanze und dankte für die gute Zusammenarbeit.
»Sie haben das Gesicht der Leutesheimer Kirchengemeinde in den letzten Jahren
mitgeprägt«, lobte Ortsvorsteher Ernst Kleinmann. Gottesdienste am Samstag,
Erntedankfest in der Halle und viele gelungene Aktionen im Kindergarten gingen
auf die Initiative der Pfarrerin zurück. Dies alles obwohl Ulrike
Schneider-Harpprecht wegen ihres Zweitjobs bei der Diakonie Kork auf zwei
Hochzeiten habe tanzen müssen, erinnerte Ernst Kleinmann.
Der Ortsvorsteher, der gegenüber vom Pfarrhaus wohnt, dankte ebenso für das gute
nachbarschaftliche Verhältnis zu den Schneider-Harpprechts. Zum Abschied
überreichte Kleinmann ganz im Zeichen seiner Stimmung eine Trauerweide. Doch
wenn die Pflanze groß geworden ist, wird sie sie an den Litzmer Wiedekopf
erinnern«, schmunzelte Kleinmann.

|