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Ev. Kirchengemeinde Leutesheim

Oman beeindruckte Kehler Reisegruppe
durch seine Vielfältigkeit

Kehl-Leutesheim (pr). Karge Wüsten mit grünen Oasen, hohe Gebirge mit Rosenterrassen und palmengesäumte Sandstrände mit einem Hauch von Sindbads Seefahrerabenteuer: Am vergangenen Freitag konnte man im Leutesheimer Gemeindesaal eintauchen in die Welt des Sultanats Oman. Auenheims Pfarrerin Anke Doleschal war mit ihrer Reisegruppe aus dem Kirchenbezirk Kehl dort in den ersten beiden Februar-Wochen unterwegs. Mit bildreichen Worten und ausdrucksstarken Fotos schilderte sie nun ihre Eindrücke von dem Land, wo Wüste und Meer ineinander übergehen.

Alte Festungen aus Lehm, verlassene Stätten, von der Reisegruppe auf ganz untouristische Art erkundet. Mit dem Geländewagen geht es über schier endlose Wüstenpisten zu hohem Gebirge mit Terrassen, die mit Rosen bepflanzt sind. Die Dhau-Werften wurden besichtigt. Hier soll die Wiege der Seefahrt sein, berichtete Anke Doleschal, die Geschichten vom Seefahrer Sindbad seien jedenfalls allgegenwärtig.

Oman beeindruckte die Kehler immer wieder mit seiner Vielfältigkeit. Aber auch die Menschen im Oman wirken auf die Reisegruppe. Die Bevölkerung lebt hier teilweise in tiefer Ursprünglichkeit. Das stellt die Reisegruppe auch auf den Märkten fest. Es wird mit Vieh gehandelt. Und in Ibra treffen die Kehler auf einen Markt, der nur von Frauen besucht werden darf. Die Damen tragen teilweise Gesichtsmasken. Oman habe aber nichts zu verbergen, berichtete Anke Doleschal. Der Monsunregen sorgt an der Küste Omans ab April für ein subtropisches Klima. Die Gewürze, die dort gedeihen, nähren den regen Handel in dem Sultanat. Und so hatte Anke Doleschal neben Datteln und Weihrauch auch Vanilleschoten, Muskatnüsse und Chili im Nachhausegepäck. Jetzt schon bereitet sie sich auf die nächste Wüsten-Tour vor. Jordanien ist in der Zeit vom 13. bis 24. Mai Ziel der kommenden Reise. »Es wird eine sehr ausgewogene Tour«, verspricht die Auenheimer Pfarrerin, »ein Mix von Kultur erwandern und komfortabler Erholung.«
 



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Aktives Dorf Leutesheim, Februar 2008