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Kindergarten Leutesheim
"Frankreich" war das Motto beim
Kindergartenfest -
sogar der Eifelturm wurde nachgebaut
Kehl-Leutesheim
(pr). Der Kindergarten Leutesheim bereiste beim Sommerfest am
Sonntag ganz Frankreich. Für den großen Auftritt hatten sich die
Gastgeber einiges einfallen lassen. So hatte man die Bühne durch
Kulissen in eine Einkaufspassage verwandelt. Sogar der Eifelturm
wurde drei Meter hoch nachgebaut.
Ulrike Schneider-Harpprecht erinnerte in ihren Begrüßungsworten
daran, dass man für Friede und Versöhnung ein hartes Stück
Arbeit braucht. "Wenn man die Sprache des Nachbarn spricht, hat
der Friede aber eine gute Chance", meinte die Leutesheimer
Pfarrerin.
"Bonjour, bonjour", sangen die Kleinen zur zum Auftakt ihres
einstündigen Auftrittes. Eltern, Omas und Opas waren begeistert
und spendeten für die gelungenen Aufführungen reichlich Applaus.
In den Hauptrollen: Marius Schmidt, Marco Zier und Marco Keck.
Die drei Jungs bereisten zusammen mit Erzieherin Simone
Oberföll, die am Steuer der Cabrio-Attrappe saß, das
Nachbarland. Auf der elsässischen Weinstraße begegnete man ein
paar Störchen, die eifrig Zweige vom Boden aufsammelten. Reges
Treiben herrschte auch auf der Brücke von Avignon. Feine Damen
und Herren verneigten sich vor dem Publikum. Beim dazugehörigen
Liedvortrag galoppierten die kleinen Pferdchen aus der Camarque
vor lauter Aufregung ein wenig voraus. Denn sie hatten im
Anschluss ihren großen Auftritt, den die wilden Pferdchen mit
lautem Gewieher beendeten.
Abgetaucht wurde dann in die Unterwasserwelt des Atlantik.
Kleine Fische und Muscheln beherrschten die Szenerie.
"Jetzt will ich was erleben. Wir fahren nach Paris", schlug
Marco Keck vor. In der französischen Hauptstadt landete man
schließlich im Künstlerviertel. Später hatten die
Sommerfestbesucher im Garten noch reichlich Gelegenheit zum
Malen. Muschelketten wurde unter Anleitung ebenso angefertigt
und am Basar gab es allerlei Schmuckstücke für Haus und Garten
zu kaufen.

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