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Jugendtreff Leutesheim
Jugendliche kümmerten sich bei Ihrem
»Treff-Fest« um kleine und große Gäste
Kehl-Leutesheim
(pr). Die Leutesheimer Jugendlichen zeigen sich bei der
Umgestaltung und Renovierung der Treff-Räumlichkeiten von ihrer
handwerkliche Seite. Dabei gehen sie steht's motiviert und
kreativ an die Arbeit, lobte Ortsvorsteher Ernst Kleinmann: "Wir
können stolz auf unsere Jugend im Dorf, mit deren Engagement
sein. Es ist toll, was sie leisten."
Nachdem der "Litzmer" Jugendtreff im vergangenen Jahr vom
Kindergartengebäude
in das alte Leutesheimer Volksbank- und Raiffeisengebäude
umgezogen ist, gehen die Umbau- und Renovierungsarbeiten nun in
die zweite Bauphase. Die etwas beengten Räumlichkeiten, die dem
Jugendtreff nach dem Umzug zur Verfügung standen werden deutlich
vergrößert. "Wir wollen ja keinen Rückschritt machen", so
Treff-Leiterin Monika Lindenberg.
Deshalb wird das Genossenschaftsgebäude nun durch eine Wand
getrennt.
Im linken Gebäudeteil entstehen 70 qm neuer, zusätzlicher
Wohnraum für den Jugendtreff und der rechte Teil steht nach wie
vor den örtlichen Vereinen als Lagerhalle zur Verfügung. Dank
dieser Sanierung und Erweiterung kann der Jugendtreff schon bald
über einen zusätzlichen Aufenthaltsraum mit PC-Ecke,
Musikkeller, Küche, sowie getrennte Damen- und Herren-Toiletten
verfügen.
Durch neue Wärmedämmung und neue Fenster verspricht man sich
auch Einsparungen im Energieverbrauch. Bei der Umsetzung dieser
Vorhaben legen die Jungs und Mädels vom Jugendtreff selbst
tatkräftig Hand an. Monika Lindenberg erfreut sich hierbei am
handwerklichen Geschick und Arbeitseifer ihrer Jungs, die von
Zimmermanns-, Elektro-, Sanitär- und Malerarbeiten reichlich
Erfahrung mitbringen. Speziell Tobias Karch treibt die junge
Truppe immer aufs Neue an und koordiniert die auszuführenden
Arbeiten, lobte die Treffleiterin. Finanzielle Hilfe gibt es von
der Jugendstiftung Baden-Württemberg, die übrigen Materialkosten
werden von der Ortsverwaltung getragen.
Als weitere Aktionen stehen dann die Einrichtung der
Räumlichkeiten und die Präsentation der Jugendarbeit im Dorf an.
Dazu wolle man sich in Zukunft auch nicht vor dem Internet
verschließen, so die Treffleiterin. Es soll eine eigene
Internetpräsentz erstellt werden und auch der Zugang zum Netz
soll direkt vom Treffgebäude aus ermöglicht werden.

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