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Fw. Freuerwehr Kehl, Abt. Leutesheim

Gemeinsame Übung mit Feuerwehr Auenheim:
Leutesheimer Grundschule "brannte"

Kehl-Leutesheim (pr). Was tun, wenn die Schule brennt? Zu diesem Thema fand am vergangenen Samstagvormittag in der Leutesheimer Grundschule eine gemeinsame Übung der Abteilung Leutesheim und Abteilung Auenheim statt.

Rund 100 Schüler waren freiwillig zu dem außergewöhnlichen Unterricht gekommen. Um 10.00 Uhr wurde über Telefon die Abteilung Leutesheim in die Grundschule gerufen, weil man ein Schwelbrand im Obergeschoss bemerkt hatte, der sich rasch ausbreitete.

Die Erst.- und Zweitklässler konnten ihre Unterrichtsräume noch gefahrlos in Begleitung der jeweiligen Klassenlehrer verlassen. Gerannt werden durfte nicht. Durch die starke Rauchentwicklung, die von der Feuerwehrleuten mit einer Nebelmaschine erzeugt wurde, war es nicht mehr möglich die Dritt- und Viertklässler über den Treppenraum gefahrlos nach außen zu bringen. Die Kinder blieben deshalb in ihren Klassenzimmern und machten an den Fenster auf sich aufmerksam. Kinder und Lehrer wurden dann von den Feuerwehrleuten unter Atemschutz über die Drehleiter und über die Steckleiter gerettet. Anschließend wurde mit dem Belüftungsgerät der Treppenraum im Obergeschoss rauchfrei geblasen. Erst dann konnten die restlichen Schüler, die sich noch im Gebäude befanden, ohne Gefahr die Schule über das Treppenhaus verlassen. Bemängelt wurde, dass die Drehleiter keine Zufahrtsmöglichkeit an die Klassenzimmer hatte, da keine befestigte Feuerwehrzufahrt existiert.

Georg Karch war trotzdem mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Der Leutesheimer Abteilungskommandant lobte, dass sich die Kinder genau an die Anordnungen der Lehrer hielten und das Gebäude geordnet verließen.
 

 



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Aktives Dorf Leutesheim, April 2004