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Fw. Freuerwehr Kehl, Abt. Leutesheim
Hauptversammlung: Drei neue
Feuerwehrmänner für die Abteilung Leutesheim
Kehl-Leutesheim (ar).
„Bei der Zahl der Einsätze haben wir gegenüber dem Vorjahr einen
gewaltigen Satz nach oben gemacht“, sagte Georg Karch, Chef der
Leutesheimer Feuerwehr, auf der Hauptversammlung am vergangenen
Freitag. „Und das wird auch so weitergehen, das kann ich jetzt
schon sagen“, deutete er an. Nicht, dass plötzlich häufiger
„gezündelt“ würde oder irgendein Brandmelder Alarm schlägt, aber
in der gesamten Kehler Feuerwehr seien immer weniger Leute bei
den Einsätzen verfügbar, so Karch.
Und das wirkt sich auf die Leutesheimer Abteilung aus: Denn wenn
in der Kernstadt Not am Mann ist – was zunehmend vorkommt, da
immer weniger Freiwillige in Windeseile an Ort und Stelle sein
können – werden die Kollegen aus den Ortschaften angefordert.
„Wir leisten dann Unterstützungsarbeit oder besetzen die Wache
in Kehl“, sagt Georg Karch.
Diese Tendenz beobachtet auch der Abteilungskommandant der
Auenheimer Floriansjünger, die eng mit den Leutesheimern
zusammenarbeiten und mit ihnen den sogenannten Ausrückbereich II
bilden. „Wir sind letztes Jahr zweimal an unsere Grenze
gekommen, was die Tagverfügbarkeit der Kameraden angeht“, sagte
Holger Heidt. „Da haben wir nur ein Auto voll gekriegt, besser
wären aber zwei gewesen. Es schaffen halt immer mehr Leute
auswärts.“
Nichtsdestotrotz ist die Anzahl der Freiwilligen Floriansjünger
in Leutesheimer stabil geblieben. Die vielen Einsätze (insgesamt
23 im vergangenen Jahr, darunter der Vollbrand in einer
Lagerhalle im Kehler Hafen und der Dachstuhlbrand in der
Hafenstraße) haben sie nicht abgeschreckt. Auch die drei
Jugendlichen, die vor zwei Jahren ihre Grundausbildung bei der
Leutesheimer Feuerwehr begonnen haben, sind noch bei der Stange:
Andreas Zerr, Sebastian Flach und Kim-Sören Grumer wurden auf
der Versammlung von Holger Heidt für den erfolgreich
absolvierten Atemschutz-Lehrgang beglückwünscht. „Jetzt gibt’s
kein Zurück mehr“, scherzte Kommandant Georg Karch, der
sichtlich zufrieden mit dem Nachwuchs in den eigenen Reihen ist,
„jetzt müsst ihr schaffe’.“

Foto:
Antje Ritzert
Holger Heidt
(rechts), zweiter stellvertretender Kommandant der Kehler
Feuerwehr, überreichte Kim-Sören Grumer, Andreas Zerr und
Sebastian Flach (von links) die Urkunde zum erfolgreich
absolvierten Atemschutz-Lehrgang.
Truppführer-Ausbildung
Im vergangenen Jahr haben Stefan Jockers, Rüdiger Lutz, Robin
Nass, Jan Ziegler und Nico Karch den Truppführerlehrgang
erfolgreich bestanden. Die Ausbildung befähigt sie dazu, einen
Trupp – üblicherweise sind das zwei Personen mit dem zugehörigen
Gerät – bei Einsätzen zu leiten.
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