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Fw. Freuerwehr Kehl, Abt. Leutesheim
Leutesheimer Wehr hält Rückblick -
beim Brand eines Tabaklagers ging es heiß her
Kehl-Leutesheim (pr).
Sturmschäden, ein manövrierunfähiges Motorboot, Feuer in einer
Halle an der Leutesheimer Mühle und nicht zuletzt der Großbrand
in einem Auenheimer Tabaklager hielten die Leutesheimer
Feuerwehrabteilung unter anderem im vergangenen Jahr in Atem.
Das berichtete Abteilungskommandant Georg Karch am Samstagabend
bei der Jahreshauptversammlung der Leutesheimer Wehr.
21 Einsätze
wurden insgesamt gezählt. Heiß her ging es dabei beim Brand
eines landwirtschaftlichen Gebäudes im Oktober in Auenheim. Beim
Tabaktrocknen war Feuer ausgebrochen. »Bei diesem Einsatz sind
wir knapp an einer Katastrophe vorbei geschrammt«, erinnert
Holger Heidt, Stellvertreter des Kehler Feuerwehrkommandanten.
Zwei Flüssiggastanks standen in unmittelbarer Nähe der Flammen.
Für die Feuerwehrleute war dieser Einsatz lebensbedrohlich,
sagte dazu Ortsvorsteher Ernst Kleinmann.
Georg Karch
geht davon aus, dass die Leutesheimer Wehr, die zusammen mit
Auenheim einen gemeinsamen Ausrückbereich bildet, aufgrund eines
wachsenden Gewerbegebietes in Auenheim in Zukunft zu mehr
Einsätzen gerufen wird. Doch die Leutesheimer Wehr scheint dafür
gut gerüstet und auch motiviert. Das ging aus der Probenbilanz
der insgesamt 38 Aktiven hervor. Die Beteiligung lag bei 80
Prozent. Rainer Hauß, Reinhard Hummel, Georg Karch, Werner Keck,
Mike Kleinmann, Hans-Peter König, Mathias Kreuzner, Rüdiger
Lutz, Robin Nass, Helmut Reiß, Hervé Voltz, Jan Ziegler und
Thomas Zipfel wurde für hervorragenden Probenbesuch gelobt.
Und als eine
große Bereicherung des Ausrückbereichs 2 wird das neue
Löschfahrzeug gesehen, das die Wehr gebraucht aus Kehl erhielt.
Das so genannte LF 16/12 habe sich bei den Einsätzen schon
bewährt, hieß es am Samstagabend.
Mit großer
Zufriedenheit blickte die Feuerwehrabteilung auf die Fitness-
und Aktionstage im vergangenen Sommer zurück. 6.000 Euro, die
sich aus Einnahmen der Veranstaltung und Spenden
zusammensetzten, konnten für Zwecke krebskranker Kinder
übergeben werden, berichtete Kassierer Reinhard Hummel. Die Wehr
hat bei dieser Aktion sehr viel Herzblut mit eingebracht, lobte
Ortvorsteher Ernst Kleinmann.
Einnahmen aus
dem Sammeln von Altpapier und Altseisen sorgen bei der
Leutesheimer Wehr weiterhin für einen positiven Kassenbestand
und auch dafür, dass die Geselligkeit nicht zu kurz kommt. Und
so gab es am Samstagabend nach dem offiziellen Teil für die
Mannen und deren Begleiterinnen noch ein Spanferkel-Essen.
Gerhard
Hummel und Herbert Hauß seit 40 Jahren Feuerwehrleute
Seit 40 Jahren zur Leutesheimer Feuerwehr gehören Herbert Hauß
und Gerhard Hummel. Das wurde am Samstagabend bekannt gegeben.
Geehrt werden die zwei Feuerwehrleute offiziell bei der
Jahresversammlung der Gesamtwehr am 19. März. Dort gibt es dann
eine »Goldmedaille«. »Silber« für 25 Jahre erhalten zudem Holger
Hummel, Georg Karch, Andreas Karch, Helmut Reiß, Thomas Zipfel,
Ralf Ross und Frank Schäfer.


Hoch gelobt
wurden die Aktivitäten der Leutesheimer Feuerwehr von
Ortsvorsteher Ernst Kleinmann (links).

Für
100-prozentigen Probenbesuch wurden (von links) Hervé Voltz,
Mike Kleinmann, Jan Ziegler, Rüdiger Lutz, Robin Nass, Mathias
Kreuzner, Helmut Reiß, Georg Karch, Hans-Peter König, Werner
Keck, Rainer Hauß, Thomas Zipfel und Reinhard Hummel gelobt.

Gerhard Hummel
und Herbert Hauß (von rechts) sind seit 40 Jahren bei der
Leutesheim Feuerwehr. Seit 25 Jahren dabei sind Helmut Reiß,
Frank Schäfer, Holger Hummel, Andreas Karch, Thomas Zipfel und
Kommandant Georg Karch.
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