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Fw. Freuerwehr Kehl, Abt. Leutesheim

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kehl, Abteilung Leutesheim

Kehl-Leutesheim (mk). Werner Riedlinger und Helmut Keck wurden für ihre 40jährige Tätigkeit als Feuerwehrmänner bei der Freiwilligen Feuerwehr Kehl Abteilung Leutesheim geehrt. Beide wurden anläßlich der Jahreshauptversammlung von Abteilungskommandant Georg Karch mit einem Geschenkkorb aus dem >>aktiven<< Dienst verabschiedet und stehen nun den "Alterskameraden" von Leutesheim mit Rat und Tat bei Seite.

Traditionell fand die Versammlung im Feuerwehrgerätehaus statt, wobei auch der DRK Ortsverband und Ortschaftsrat eingeladen wurde. Georg Karch berichtete in seinem Jahresrückblick von mehreren Einsätzen. So war die Leutesheimer Wehr im Januar mit zehn Mann bei einem Brand in einer Lagerhalle im Industriegebiet Auenheim, im Juni wurden zwei Mann zu einem Einsatz auf dem Gelände der Fa. Bürstner Wohnmobile gerufen und im September kam es zu einem PKW-Brand am Ortsausgang Richtung Auenheim. Weitere Einsätze bei der Fa. Jäniche in Leutesheim folgten, meist hatten sich hierbei die Rauchmelder selbst aktiviert. In seinem Bericht lobte Karch wiedereinmal die hervorragende Zusammenarbeit mit der Abteilung aus Auenheim, welche in sechs gemeinsamen Proben im vergangenen Jahr vertieft wurde.

Lehrgänge wurden erfolgreich absolviert
Erfreulich berichtete der Abteilungskommandant weiter, daß die Jungkameraden Raphael Karch, Sven Meyers, Thomas Schneider und Tobias Karch ihren Atemschutzlehrgang, sowie Mario Haus und Manuel van Boxel den Grundausbildungslehrgang erfolgreich abgeschlossen haben. Mehrere Leutesheimer Kameraden absolvierten im vergangenen Jahr einen Funkausbildungslehrgang.

Referat von Notfallseelsorger Uli Henze
Als Höhepunkt des Abends hielt Notfallseelsorger Uli Henze (rechts) von der Feuerwehr Kehl ein fast einstündiges eindrucksvolles Referat über seine Arbeit im Ortenaukreis. Er erläuterte der Versammlung in anschaulichen Fallbeispielen die Vielfältigkeit und Wichtigkeit seiner Arbeit. Denn nicht nur Unfallopfer und deren Angehörige brauchen seinen Beistand, auch Unfallverursacher, Beteiligte und Helfer vor Ort, wie Rettungsdienst und Feuerwehrmänner, suchen oft seine Gespräche, um das Erlebnis besser verarbeiten zu können. In der Regel wird zu jedem Unfall ein Notfallseelsorger hinzugerufen. Uli Henze ist Leiter der Notfallseelsorge im Ortenaukreis und kann auf etliche Ausbildungen, auch als Feuerwehrmann, zurückgreifen. Der berufstätige Pfarrer aus Goldscheuer appellierte an den DRK Ortsverband weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr im Dorf anzustreben. Denn auch sie leisten durch ihre Anwesenheit bei Unfällen und ihre einfühlsame Arbeit seelischen Beistand, ohne daß es ihnen direkt bewußt ist. Weiterhin stellte Henze der Leutesheimer Wehr Heino Pönitz (links) vor. Der im Nachbardorf Auenheim wohnhafte Pfarrer wird derzeit ebenfalls zum Notfallseelsorger ausgebildet und soll in den nördlichen Kehler Stadtteile seinen Zuständigkeitsbereich bekommen.

Rathauschef Ernst Kleinmann übermittelte den Wehrmännern im Namen der Ortsverwaltung und des Ortschaftsrates lobende Worte für ihr Pflichtbewußtsein und ihre ehrenamtliche Tätigkeit.
 

Abteilungskommandant Georg Karch gratulierte Werner Riedlinger und Helmut Keck für ihre 40jährige Tätigkeit als aktive Feuerwehrmänner (von links).

 



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Aktives Dorf Leutesheim, November 2002